Wer eine Baumfällung in Berlin plant, stellt sich meist zuerst die Frage nach den Kosten. Die gute Nachricht: Die Preisspannen lassen sich recht gut einordnen, auch wenn jeder Baum ein individuelles Projekt ist. In einer dicht bebauten Stadt wie Berlin hängt der endgültige Preis nicht nur von der Höhe des Baumes ab, sondern ebenso vom Standort, dem Risiko, der benötigten Technik und der Frage, ob zusätzlich eine Entsorgung oder eine Wurzelentfernung gewünscht ist.
In diesem Leitfaden erklären wir, wie sich die Kosten einer Baumfällung in Berlin wirklich zusammensetzen, welche Preisunterschiede zwischen Laub- und Nadelbäumen bestehen, was das Fällen eines Walnussbaums kosten kann und welche Kosten für Zusatzarbeiten typischerweise anfallen. Auch Brandenburg wird mit einbezogen, denn dort gelten zwar ähnliche Preisspannen, aber oft andere Bedingungen.
Die rechtlichen Vorgaben sind nur ein Teil der Entscheidung rund um eine Baumfällung. Welche Kosten entstehen, wie der Ablauf aussieht und wann eine Fällung fachlich sinnvoll ist, erfahren Sie in unserem umfassenden Leitfaden zur Baumfällung in Berlin.
Preislich ist eine Baumfällung immer eine Mischung aus Aufwand und Risiko. Ein frei stehender Baum, der problemlos in eine Wiese fallen kann, ist deutlich günstiger als ein Baum, der in einem engen Innenhof steht oder über ein Dach hinausragt. In Berlin kommt erschwerend hinzu, dass Zufahrten oft fehlen und wir deshalb häufiger mit der Seilklettertechnik arbeiten müssen.
Für Bäume ähnlicher Höhe können die Preise daher stark variieren. Entscheidend sind immer vier Faktoren: die reine Höhe des Baumes, die Zugänglichkeit des Standorts, das Verletzungsrisiko für Gebäude oder Leitungen und die Frage, ob sich der Baum gefahrlos am Stück fällen lässt oder in Teilabschnitten abgetragen werden muss.
Die folgende Tabelle zeigt durchschnittliche Preisbereiche, wie sie im Berliner Raum üblich sind. Sie dienen der Orientierung; individuelle Werte können höher oder niedriger ausfallen.
| Baumgröße / Aufwand | Typische Kosten |
|---|---|
| Kleiner Baum bis 10 m | 150–450 € |
| Mittlerer Baum 10–20 m | 400–900 € |
| Großer Baum 20–25 m | 900–1.800 € |
| Sehr großer Baum über 25 m | ab 2.000 € |
| 20 m hohe Fichte | meist 800–1.200 € |
| Aufwendige Innenhof-Fällung | + 20–60 % Aufpreis |
| Gefahrenfällung (Sturmschaden etc.) | + 30–80 % Aufpreis |
Die Frage „Was kostet es, eine 20 m hohe Fichte zu fällen?“ lässt sich also relativ klar beantworten: In Berlin liegen diese Arbeiten in aller Regel knapp unter oder über der 1.000-Euro-Marke – je nach Standort und Aufwand.
Fichten und andere Nadelbäume verursachen preislich oft etwas weniger Aufwand, solange sie frei stehen. Sie wachsen meist geradlinig und lassen sich einfacher kontrolliert fällen. Probleme entstehen jedoch, wenn sie sehr hoch sind oder sich in unmittelbarer Nähe zu Dächern oder Leitungen befinden.
Laubbäume wie Ahorn, Eiche oder Buche haben oft breitere Kronen und eine komplexere Aststruktur, was das Abtragen in Teilstücken aufwendiger macht. Daher können die Kosten einer Baumfällung in Berlin bei Laubbäumen spürbar höher liegen.
Obstbäume, besonders ältere Apfel- oder Kirschbäume, sind meist kleiner und lassen sich relativ unkompliziert entfernen. Allerdings sind manche Obstsorten – darunter Walnuss – rechtlich keine „echten“ Obstbäume, weshalb für sie dieselben Anforderungen und damit dieselben Kosten gelten wie für andere geschützte Baumarten. Wer also fragt, was das Walnussbaumfällen in Berlin kostet, sollte mit Preisen wie bei einem vergleichbaren Laubbaum rechnen, oft also zwischen 400 und 1.000 Euro, je nach Höhe.
Gesunde, gepflegte und vitale Bäume sind nicht nur unverzichtbare Elemente für das Berliner Stadtklima, sondern auch essentiell für die städtische Lebensqualität.
Wir setzen auf einen ganzheitlichen Ansatz, um den biologischen Kreislauf der Natur zu wahren, und möchten nachhaltige Werte schaffen, um die urbane Welt in Berlin und Brandenburg ökologisch verantwortungsbewusst zu pflegen!
Zur reinen Fällung kommen häufig Folgekosten hinzu. In Berlin wird besonders oft eine vollständige Entsorgung gewünscht, da die wenigsten Grundstücke genügend Lagerplatz bieten.
Die wichtigsten Zusatzarbeiten sind:
Entsorgung und Häckseln:
Je nach Volumen können sich 50 bis 250 Euro ergeben. Auf engen Grundstücken steigen die Kosten, weil mehrere Trage- oder Seilwege nötig sind.
Stubbenfräsen:
Wenn die Wurzel entfernt werden soll, kostet das in Berlin üblicherweise zwischen 80 und 250 Euro, abhängig vom Durchmesser und von der Zugänglichkeit.
Genehmigungsgebühren:
Wird eine Baumfällgenehmigung benötigt, liegen die Amtsgebühren oft zwischen 25 und 80 Euro, je nach Bezirk.
Wann eine Genehmigung erforderlich ist und welche Bäume betroffen sind, erklären wir im Detail im Artikel Baumfällgenehmigung in Berlin und Brandenburg.
Absicherung des Arbeitsbereichs:
Bei Straßenbäumen oder Vorgärten können Halteverbotszonen, Verkehrssicherung oder Ampelsteuerung nötig sein, was zusätzliche Kosten verursacht.
Gerade diese Zusatzkosten sind es, die bei vielen Angeboten große Unterschiede erklären.
Um die Preisspannen greifbarer zu machen, hier einige typische Szenarien, wie sie im Alltag häufig vorkommen:
Eine zehn Meter hohe Birke in einem offenen Garten in Spandau ist ein klassisches Beispiel für eine einfache Fällung. Sie lässt sich in wenigen Stunden entfernen, und der Gesamtpreis bleibt oft unter 500 Euro, sofern keine Entsorgung gewünscht wird.
Ganz anders sieht es bei einem ähnlich hohen Baum in einem engen Innenhof in Prenzlauer Berg aus. Hier muss die gesamte Krone stückweise abgetragen werden, meist inklusive Seiltechnik und Absicherung. Das verdoppelt nicht selten die Kosten, obwohl der Baum selbst klein ist.
In Brandenburg können dieselben Bäume günstiger sein, weil die Grundstücke größer und Maschinen besser einsetzbar sind. Eine 20-Meter-Fichte, die in Berlin häufig knapp über 1.000 Euro kostet, kann auf einem ländlichen Grundstück außerhalb von Potsdam bereits für 700 bis 900 Euro gefällt werden – vorausgesetzt, es gibt Platz zum Ablegen des Stammes.
Komplex wird es bei Bäumen wie Walnuss, Eiche oder Ahorn, die nicht nur schwerer zu bearbeiten sind, sondern auch rechtlich geschützt sein können. In solchen Fällen kommt zu den Kosten der Fällung oft noch die Gebühr für die Genehmigung hinzu.
Wer die Kosten einer Baumfällung in Berlin einschätzen möchte, sollte weniger auf die Baumart schauen als auf die Kombination aus Höhe, Standort und Risiko. Ein kleiner Baum an einem komplizierten Ort kann teurer sein als ein großer Baum auf einer freien Wiese. Häuser, Stromleitungen, enge Hinterhöfe und fehlende Zufahrten bestimmen den Preis stärker als der Durchmesser allein.
Für eine grobe Orientierung reichen die üblichen Berliner Preisspannen aus. Für eine verlässliche Kostenschätzung ist jedoch eine Vor-Ort-Bewertung unverzichtbar, denn jeder Baum hat seine eigene Statik, sein eigenes Umfeld und seine eigenen Risiken.
Ihre Bäume wirken instabil, benötigen einen fachgerechten Schnitt oder Sie sind unsicher, ob eine Fällung notwendig ist? Unser erfahrenes Team unterstützt Sie mit individueller Beratung, professionellen Maßnahmen und transparenter Kostenübersicht.
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Typische Zusatzkosten sind:
Die Kosten einer Baumfällung in Berlin lassen sich gut eingrenzen, wenn man die entscheidenden Einflussfaktoren kennt. Ausschlaggebend sind weniger Baumart oder Stammdurchmesser als vielmehr Höhe, Standort, Zugänglichkeit und das damit verbundene Risiko. Enge Innenhöfe, angrenzende Gebäude oder Leitungen erhöhen den Aufwand deutlich, während frei stehende Bäume meist günstiger zu fällen sind.
Wer frühzeitig plant, Genehmigungen klärt und Zusatzarbeiten wie Entsorgung oder Stubbenfräsen berücksichtigt, vermeidet Überraschungen bei der Rechnung. Für eine verlässliche Kosteneinschätzung ist eine fachliche Vor-Ort-Besichtigung jedoch unerlässlich – denn jeder Baum stellt ein individuelles Projekt dar. Gerade in Berlin lohnt sich professionelle Unterstützung, um Sicherheit, Rechtssicherheit und Kosten im Blick zu behalten.
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